Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

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MiD
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 20. November 2020, 17:39

hallo Don
horizont erweitern...über den tellerrand schauen.
die US-Trading Plattformen kommen auf meine Watchlist.
Danke für den Vorschlag.

fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 20. November 2020, 17:54

MiD hat geschrieben:
20. November 2020, 17:27
2x Jahresgebühr für die Füchse. Unglaublich- aber wahr.
Ja, das ist natürlich unglücklich. Umsomehr als du die 90 Stutz ja als Trading-Kredit zurückbekommen hättest.
MiD hat geschrieben:
20. November 2020, 17:27
Unklar ist mir auch noch, wie es mit der Versteuerung in der CH aussieht, sobald die Anlagen bei einer Bank in D liegen...
Gleich wie bei Anlagen in der Schweiz: Du musst Zinsen und Dividenden versteuern.

Gruss
fritz
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fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 20. November 2020, 18:09

Jetzt bin ich per Zufall auf dies gestossen:

https://www.migrosbank.ch/de/privatpers ... rplan.html

Da gibt es einen Sparplan, aber ich glaube, das sind keine beliebigen ETFs sondern ausgewählte aktiv gemanagte Fonds, was ein kleiner Nachteil ist.

Gruss
fritz
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MiD
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 21. November 2020, 12:25

hallo fritz,

besten dank für deine weiteren Vorschläge.
ich schätze dein Feedback sehr.

etwas vorweg:
heute morgen habe ich die Dinge klarer gesehen:
ich habe erkannt, dass ich mein Vermögen generell nicht passend zu meiner Lebenssituation angelegt habe.
denn:
ich habe 3 Lebensversicherungen: 2x bei PF (Axa) 1x bei uniqa (aus meiner Zeit als Auslandsstudent)
als ich noch nicht genug beschlagen war, haben mir die Banker diese LVs untergejubelt.
Sie verdienen gut dran, ich wohl weniger. Genau jene Beträge, die monatlich in die LVs fliessen,
fehlen mir für die Besparung eines ETF...

Da ich gerade dabei bin, den Umbau meines Elternhauses zu planen,
brauche ich sicher und bald Liquidität.
Es heisst zwar, man könne die LVs als Pfand einlösen, aber ich hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit
in den letzten 10 Jahren mehr mit ETFs als mit LVs rausgeholt...

Darum frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, 2 der LVs zurückzukaufen,
und eben neu in einen ETF-Sparplan zu veranlagen .

An dieser Stelle, möchte ich dich gern um einen Rat bitten, fritz. Du bist ja doch um einiges erfahrener in Finanz-Angelegenheiten...
An wen kann ich mich am besten wenden, um meine Situation besser in den Griff zu bekommen?
Ich habe das Gefühl, dass mich Bank (PF) und Versicherer nicht neutral beraten können...
Wäre es vielleicht an der Zeit, einen Treuhänder aufzusuchen?
Bisher habe ich alle meine Finanzangelegenheiten ausschiesslich mit Bank- und Versicherungsagenten besprochen.
Dabei ist wohl nicht alles rund gelaufen mit meinem Vermögen.

Gruss
Michael

fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 21. November 2020, 17:32

MiD hat geschrieben:
21. November 2020, 12:25
Ich habe das Gefühl, dass mich Bank (PF) und Versicherer nicht neutral beraten können...
Das Gefühl ist wahrscheinlich richtig. Man fragt ja auch nicht den Friseur, ob ein Haarschnitt nötig sei. Von Lebensversicherungen habe ich keine Ahnung. Mit Treuhändern hatte ich noch nie zu tun.

Aber eines musst du dir bewusst sein, auch auf ETFs gibt es keine Erfolgsgarantie, mittel- und langfristig stehen die Chancen aber gut. Trotzdem kann es sein, dass du genau im falschen Moment das Geld brauchst.

Gruss
fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 23. November 2020, 09:05

Da werden Sie geholfen:

Im Tagi gibt es regelmässig Beiträge, wo Martin Spieler Leserfragen beantwortet, heute z.B. diese:

https://www.tagesanzeiger.ch/pensionsal ... 3700588317

Ich lese diese Beiträge regelmässig und sehe die als seriös und objektiv.

Versuch doch mal dort anzufragen, in Sachen Lebensversicherung.

Ich weiss nur nicht, wie man den erreicht, online steht nichts, versuchs mal im gedruckten Tagi oder per Telefon.

Andere Möglichkeiten wären noch Beobachter oder K-Tipp, Kassensturz.

Viel Erfolg
fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 23. November 2020, 16:26

Hallo Fritz, Hallo Don

Vielen Dank für eure Hinweise zur Fortbildung in Finanz-Themen.

@ Fritz - dass du keine Ahnung von LV hast, ist wohl ein Indiz, dass diese keine gute Anlage sind...
Dass du keinen Treuhänder brauchst, interpretiere ich so, dass du dich selbst ausreichend über Finanzierung informierst und weiterbildest.

Wahrscheinlich kennt ihr diesen Kanal schon, ich habe da einiges interessant gefunden.https://www.digitalmedia.ch

Gruss
Michael

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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 23. November 2020, 16:53

Ich habe mich nie mit Lebensversicherungen beschäftigt, weil ich bisher immer nur davon gehört habe, das sei Abzocke des Kunden. Ob das stimmt, weiss ich nicht, aber da das soviele erzählen, muss wohl schon was dran sein.

Irgendwie gefällt mir schon der Name nicht, wenn ich tot bin, brauche ich kein Geld. Für Leute mit Familie mag das anders sein.

Gruss
fritz
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Gluxi
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von Gluxi » 23. November 2020, 18:20

Hallo Michael, willkommen im Forum!

Ich bin auch kein Lebenversicherungsexperte. Auch ich habe mir in "jungen Jahren" über einen Kollegen eine Lebensversicherung von der berüchtigten AWD aufschwatzen lassen. Die AWD hatte damals dem Carsten Maschmeyer gehört, bis er sie später zu einem Höchstpreis an die Swiss Life verkauft hat.

Das ganze ist gleich aus mehreren Gründen übel. Zum einen wurde ich damals total schlecht beraten. Damals war ich noch in der Ausbildung, hatte weder Frau noch Kinder. Für wen muss ich da meinen Todesfall versichern?
Weiter wurden unglaubliche Renditen versprochen. Die Lebensversicherung war eine Kombination mit einem Fondsparplan. Es war von 6-10% garantiert im Schnitt pro Jahr die rede. Das Kugelschreibergekritzel der "Beraterin" habe ich als Mahnfinger aufbewahrt. Mit keinem Wort wurde erwähnt, dass diese Rendite nur auf den Sparanteil (welcher nirgends ausgewiesen wurde!) bezogen ist.

Da die "Beraterin" eine höhere Provision bekommt, umso höher sie eine Lebensversicherung abschliessen kann, ist ihr Ziel unvernünftig hohe Lebensversicherungen abzuschliessen. Viele Leute schliessen dann so hohe Lebensversicherungen ab, welche sie aus finanziellen Gründen dann plötzlich nicht mehr bezahlen können.

Für diesen Fall kann man die Lebensversicherung kündigen und bekommt dann den "Rückkaufwert" (dafür gibt es bestimmt einen Fachbegriff, ich bin aber wie gesagt nicht vom Fach) zurück. Der Witz ist, der Rückkaufwert ist nach dem ersten Jahr bei null und auch später bekommt man nur einen kleinen Anteil zurück. Die Versicherung profitiert quasi bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden!

Ich habe vor Jahren dann zusammen mit einem wirklichen Fachmann die Lebensversicherung nochmals angeschaut und dann entschieden sie weiterlaufen zu lassen. Zum einen ergibt sie nun Sinn, da ich jetzt Frau und Kinder habe, zum anderen wurden tatsächlich eine durchschnittliche Rendite von 5% garantiert, was im jetzigen Umfeld natürlich gut ist.

Für mich hat sich der Schaden somit in Grenzen gehalten. Der Maschmeyer hat aber damals viele Leute um ihr Erspartes gebracht. Jetzt kann man ihn bei der Sendung "König der Löwen" als "Investor" bewundern. Für mich ist er der klassische skrupellose Geschäftsmann.

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