Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

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MiD
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 8. Juni 2021, 15:40

Ich hab's vermasselt...
Als ich um 17:38 den Auftrag auslösen wollte,
hiess es, "Warnung: Der Markt ist für diesen Termin geschlossen."
Ein ganzer Tag für die Katz... :cry:
Ich dachte, Börsenschluss sei um 18:00.
ja nu, jeder zahlt mal Lehrgeld.

Wie dem auch sei:
Mir ist aufgefallen, um 17:37 ist der Briefkurs von voher 110 auf 121 gesprungen und so als Schlusskurs geblieben.
Wie lässt sich das erklären? Da wäre ich mit meiner Kauf-Limite weit drunter gelegen und der Trade wäre so nicht ausgelöst worden.
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fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 9. Juni 2021, 08:56

MiD hat geschrieben:
8. Juni 2021, 14:35
Perpetum Mobile des Geldmachens für die Anleger. Aktuell ist es aber das Perpetum Mobile für die Banken
Will heissen, die Banken verdienen, weil Sie mehr am verkaufen sind?
Grundsätzlich lebt ja jeder Händler von der Marge - günstig einkaufen, teurer verkaufen.
Wieso ist das beim Anlegen umgekehrt? Wir Trader sind ja dem Prinzip nach auch nichts anderes als Händler... :?:
Die Banken verdienen am "Spread", dem Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
MiD hat geschrieben:
8. Juni 2021, 15:40

Mir ist aufgefallen, um 17:37 ist der Briefkurs von voher 110 auf 121 gesprungen und so als Schlusskurs geblieben.
Wie lässt sich das erklären? Da wäre ich mit meiner Kauf-Limite weit drunter gelegen und der Trade wäre so nicht ausgelöst worden.
Die Kurse ausserhalb der Börsenzeiten haben wenig Aussagekraft, die musst du gar nicht beachten.

Gruss
fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 12. Juni 2021, 11:14

Die Kurse ausserhalb der Börsenzeiten haben wenig Aussagekraft, die musst du gar nicht beachten.
Ich habe hierzu eine andere Vermutung.
Wenn viele Trader eine Position mit der Transaktion "at market" wählen,
kann der Emittent kurz vor Börsenschluss den Preis nochmal hochschrauben,
und damit eventuell mehr verdienen. Liege ich mit dieser Vermutung daneben?
Wie in meinem Screenshot zu sehen ist, blieb der Geldkurs bis zuletzt bei 110
während der Briefkurs kurz vor Schluss auf 121 gesprungen ist.
Gemäss deiner Aussage "Die Banken verdienen am "Spread", dem Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis."
würde das ja Sinn machen...oder ist meine Theorie falsch?

Für mich ist schade, dass ich am vergangenen 8. Juni den 50% Rabatt auf die Courtagen verpasst habe.
Nun ja, die 1000 CHF liegen jetzt aber schon auf der e-Trading Plattform und müssen angelegt werden.
Ich werde noch abwarten, ob es demnächst wieder einen solchen Aktionstag gibt, ansonsten werde
ich meine Positionen vor Jahresende ohne Rabatt aufstocken. Man hat bei PF ja 90 CHF Trading-Credit-Guthaben im Jahr.


Gruss
MiD

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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 12. Juni 2021, 11:43

MiD hat geschrieben:
12. Juni 2021, 11:14
Liege ich mit dieser Vermutung daneben?
Ja - zumindest was die Kurse nach Börsenschluss betrifft.
Ansonsten kann es schon sein, dass der Herausgeber auch mal am Spread "dreht". Daher alle Aufträge immer mit Limite eingeben.

Gruss
fritz
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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von Meerkat » 13. Juni 2021, 11:28

fritz hat geschrieben:
9. Juni 2021, 08:56
Die Banken verdienen am "Spread", dem Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
Zum Verdienst ein Vergleich aus der Physik. Der Verdienst ist der Reibungsverlust der beim Herumschieben von Geld, Aktien etc. entsteht, Ein Reibungsverlust ist unabhängig davon, in welche Richtung etwas verschoben wird. Im übrigen ist der Reibungsverlust meisten umso grösser, je schwerer das Objekt ist.

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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 19. Juni 2021, 11:34

hi meerkat, danke für den interessanten vergleich.

hallo fritz,
danke für den guten tipp, immer mit Limit zu traden. Das schriebe ich mir hinter die Ohren...

Nun einmal zu etwas anderem: Neulich erzählt mir eine Freundin, sie ziehe in eine Hausgemeinschaft ein.
Die Kaution der Mitbewohner sei in einen Fonds investiert. So wären innert einem Jahr aus 10'000 CHF unterdessen 15000 CHF geworden,
die für den Allgemeinnutzen ins Haus investiert werden können.
Darum meine Frage: Kann jeder seine Mietkaution frei veranlagen?
Info am Rande, die besagte Hausgemeinschaft ist als Verein organisiert. Vielleicht tut das etwas zur Sache?

Gruss
Michael

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Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 19. Juni 2021, 13:23

Zu der Sache Mietkaution habe ich keine Ahnung. Aber wenn es möglich ist, aus 10k 15k zu machen, dann ist es auch möglich daraus 5k zu machen.

Gruss
fritz
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