Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Empfehlunge, Erfahrungen
fritz
Beiträge: 1051
Registriert: 14. Dezember 2018, 18:17

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 6. Dezember 2020, 10:26

Danke, soweit habe ich das nicht geprüft, habe nur gesehen, dass es das gibt. Wenn da gemänätschte Fonds drin sind, dann bin ich gleicher Meinung, das taugt nichts.

Gruss
fritz
Egal ob Angsthase, Pragmatiker, Egoist oder Realitätsverweigerer:
Corona hat Euch alle lieb!

Benutzeravatar
CrashGuru
Beiträge: 663
Registriert: 4. März 2019, 22:02

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von CrashGuru » 6. Dezember 2020, 11:17

Xeno hat geschrieben:
6. Dezember 2020, 00:19
fritz hat geschrieben:
5. Dezember 2020, 09:32
Aufgrund einer TV-Werbung bin ich auf diesen Fonds-Sparplan gestossen:

https://www.raiffeisen.ch/rch/de/privat ... rplan.html

Die Details habe ich nicht gelesen, aber zumindest scheint es das auch in der Schweiz zu geben.

Gruss
fernsehfritze
Kritische Bemerkung:

Bankeigene Fonds schneiden nach sehr vielen Untersuchungen äusserst schlecht ab. Sie haben im Vergleich zu ETFs horrende Kosten, dafür ist die Rendite mehrheitlich sogar hinterm MSCI World. Du bekommst als für besonders hohe Kosten eine unterdurchschnittliche Rendite! Auch systematisch spricht nahezu alles gegen Fonds, besonders Folgendes: Der Erfolg hängt zu einem sehr grossen Teil vom Fondsmanagement ab (zu dem der Anleger nichts zu sagen hat). Wechselt das, kann selbst ein erfolgreicher Fonds abschmieren. Unterm Strich: Fonds sind für heutige Einsteiger absolut nicht zu empfehlen, und auch sonst für niemanden.

Ich bin übrigens Raiffeisenkunde. Das konkrete Produkt habe ich nur oberflächlich geprüft. Ergebnis: 6,7% Jahresrendrendite im Schnitt 2010 bis 2019, im Vergleich MSCI World: gut 11%. Fazit: Papierkorb.

Lg X.

Mein Gold Fonds, der zu 99,X % mit physischem Gold hnterlegt ist UND mit Währungsabsicherung ! hinkt immer sehr deutlich hinter dem physischen Gold her !

fritz
Beiträge: 1051
Registriert: 14. Dezember 2018, 18:17

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 6. Dezember 2020, 13:48

Meiner nicht! :D Ist aber auch ein ETF.
.
gold.JPG
gold.JPG (199.26 KiB) 326 mal betrachtet
(Quelle: Swissquote)

Gruss
fritz
Egal ob Angsthase, Pragmatiker, Egoist oder Realitätsverweigerer:
Corona hat Euch alle lieb!

Benutzeravatar
CrashGuru
Beiträge: 663
Registriert: 4. März 2019, 22:02

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von CrashGuru » 7. Dezember 2020, 20:29

fritz hat geschrieben:
6. Dezember 2020, 13:48
Meiner nicht! :D Ist aber auch ein ETF.

Gruss
fritz
Meiner auch.
Aber es ist ja auch klar. Der ETF verursacht Spesen, Gebühren, Verwaltungskosten. Der Kauf-/Verkauf des unterlegten Goldes ist unbekannt. Dazu kommt, dass der ETF die Goldbestände dem Willen der Kunden unterordnen müss(t)en, da Verkäufe der Papiere durch Verkäufe der unterlegten Goldbestände nach sich ziehen muss. Egal ob das ein guter Zeitpunkt ist oder nicht.

Beim physischen Gold ist der Spread klar. Und du kannst selbst entscheiden, ob ein Verkauf sinnvoll ist.

Den ETF hatte ich aus anderen Gründen gekauft. Euro anlegen und hoffen, dadurch den Währungsverlust zu kompensieren. Ist übrigens tatsächlich gelungen, nicht wegen der Währungskomponente im ETF, sondern durch den Goldpreisanstieg.

fritz
Beiträge: 1051
Registriert: 14. Dezember 2018, 18:17

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von fritz » 7. Dezember 2020, 21:39

Dann läuft aber bei deinem ETF etwas falsch. Wenn meiner genau dem Goldpreis folgt und deiner nicht, dann kommt mir das etwas spanisch vor...

Gruss
fritz
Egal ob Angsthase, Pragmatiker, Egoist oder Realitätsverweigerer:
Corona hat Euch alle lieb!

Benutzeravatar
blue fox
Beiträge: 207
Registriert: 9. Mai 2019, 07:03

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von blue fox » 10. Dezember 2020, 10:56

@MiD

Ich denke du hast hier schon viele gute Tipps erhalten.
Der richtige Brocker ist wichtig (Spesen sind bei kleinen Anlagesummen sehr wichtig, An- und Verkauf)

Wichtig sind auch deine Bedürfnisse, also in was du investieren möchtest.
Möchtest du deine Aktien im Namenregister eingetragen haben und an die GV's? -> (ich glaube das ist bei Swissquote etwas komplizierter).
Ich gehe übrigens so vor wie von Xeno beschrieben. 1 Trade bei Swissquote a CHF 500.- (oder 2'000.- / nächste Spesenstufe).
- Alle Angaben ohne Gewähr -

Benutzeravatar
CrashGuru
Beiträge: 663
Registriert: 4. März 2019, 22:02

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von CrashGuru » 10. Dezember 2020, 21:24

fritz hat geschrieben:
7. Dezember 2020, 21:39
Dann läuft aber bei deinem ETF etwas falsch. Wenn meiner genau dem Goldpreis folgt und deiner nicht, dann kommt mir das etwas spanisch vor...

Gruss
fritz
Ich habe nicht geschrieben, dass der ETF nicht dem Goldpreis folge (wobei die Währung CHF ist), sondern, dass er hinter dem Goldpreis her hinke. Und zwar wegen den (zu hohen) Kosten, Gebühren usw. Die Gebühren bleiben insgesamt gleich hoch, egal wie sich der Goldpreis entwickelt. Ich nehme an, dass die Direktinvestition besser weg kommt, wobei auch dies erst klar wird, sobald der ETF verkauft, resp. das Physische verkauft wird...

MiD
Beiträge: 18
Registriert: 20. November 2020, 08:55

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 12. Dezember 2020, 12:45

Hallo fritz,
nach einer etwas längeren Pause hier nun mein Feedback aus deinem letzten Beitrag:
Siehe im Anschluss an deinen Text...
fritz hat geschrieben:
28. November 2020, 18:33
MiD hat geschrieben:
28. November 2020, 17:22
Wenn ich später die gleiche Aktie zu tieferem Preis nochmals dazukaufe (was man sich sehr gut überlegen muss), dann kaufe ich eine grössere Position, um den durchschnittlichen Kaufpreis zu senken, wenn ich teurer dazukaufe, dann eine kleinere Portion.
Warum muss man sich das gut überlegen?
Da wären wir bei den Anlagestrategien, das füllt ganze Bücher. Aber in kurz: Du sollst nachkaufen, wenn du siehst, dass deine Kaufstrategie erfolgreich war und nicht dann, wenn deine Strategie falsch war. Bei Sparplänen ist das aber wieder anders, deshalb ist diese Regel für dich nicht so wichtig.

Insgesamt ist es schon von Vorteil, wenn man weiss, wo man seine Kohle versteckt hat. Aber oft ergibt es sich schon so, dass man mehrere Konten hat.

1. Hauptkonto für Lohn und Zahlungsverkehr
2. Sparkonto
3. Tradingkonto
4. Mehrere Säule-3a-Konten
5. Eventuell ein modernes Fin-Tech-Konto wie Neon. Das könnte eigentlich heute auch schon das Hauptkonto ersetzen.
6. Für Leute, die viel im Euroland reisen, eventuell ein Euro-Konto im Ausland, z.B. DKB
7. Für andere Reisen, Fin-Techs mit guten Wechselbedingungen, z.B. Revolut, Transferwise
8. Für dich als Selbständiger wahrscheinlich ein Arbeitskonto

Mit den 10k, die du im Moment zur Verfügung hast, würde ICH (aber nur, wenn du es sicher nicht brauchen wirst) zuerst die 3. Säule füttern und den Rest anlegen, entweder in deine bestehenden ETFs oder als Yova-Investment.

Gruss
fritz
Zur Kaufstrategie: Erfolg bedeutet, dass die Anlagen positiv performen, richtig?
Wenn ich deinen Hinweis richtig interpretiere, kaufst du mit gleich bleibendem Betrag mehr oder weniger Aktien dazu,
abhängig vom jeweiligen Wert..?
Dann ginge es noch darum, diesen regelmässigen Investitions-Betrag festzulegen...

zu 2. Sparkonto: habe ich keines mehr. Wozu sollte das noch dienen?
zu 4. Mehrere 3a Konten: Ich bin mit VIAC im Gespräch. Die bieten mehrere Portfolios an, die man dann gestaffelt beziehen kann.
Vermutlich werde ich einiges aus dem 3a rausnehmen müssen, um einen anstehenden Umbau zu zahlen. Ich gehe davon aus, dass
das nicht mit zu viel Spesen verbunden ist - ich meine Wohnraumbeschaffung mit 3a-Bezug sollte funktionieren.
zu 5. Ich verwende seit einigen Jahren Revolut. Mit dem Brexit bin ich aber nicht ganz sicher, wie's weitergeht. Diese FinTech kommt aus UK.
zu 6. Von DKB habe ich einiges positives gehört. Ich meinte, es gebe dort eine kostenlose Kreditkarte und Bezüge an diversen Geldautomaten seien
problemlos und mit relativ hohen Limits möglich. Bei Revolut geht das bis umgerechnet max. 200 € pro/Tag. Mehr kostet dann 1 oder 2% vom Betrag.
zu 8. Ja, habe ich bei PostFinance. Blöd ist, dass PF keine Kontokorrent-Kredite vergibt...

Danke für den Investment-Tipp für 10K. Ich werde das weiterverfolgen. Wichtig ist mir, dass ich die Anlagen bei Bedarf für Bau- oder Geschäftszwecke
ohne grössere Einbussen liquide machen
kann.

Gruss
Michael

MiD
Beiträge: 18
Registriert: 20. November 2020, 08:55

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 12. Dezember 2020, 13:03

hallo Xeno,
merci für deinen Beitrag! und gleichzeitig sorry für mein spätes Feedback. Ich hatte zuletzt einige Turbulenzen...
Gern würde ich zu einigen Punkten noch etwas sagen:
Verstehe ich richtig: 500 auf den Trade aufstocken, der momentan am besten läuft? Und insgesamt schauen, meine Trades auf eine Summe von 5000K zu lupfen?

hier https://www.moneyland.ch/de/postfinance ... en-trading die Infos zur Gebühren-Politik vom eTrading bei PostFinance.

Lg M.
Nein. Einfach immer erst (frühstens!) kaufen, wenn Du wieder 500 hast. Also bisher einmal (nicht sechsmal). Ob Du dasselbe kaufst oder etwas anderes, ist eine ganz andere Frage, nämlich die der Diversifizierung.
In der Tat sind die 90 CHF p.a. hoch. PF rechtfertigt sich, dass dieser Betrag vollumfänglich als Trading-Credit einsetzbar ist. (Das wäre der Gegenwert von 6 Trades à 15 CHF. Die Frage ist, ob ich pro Jahr soviel traden werde. Ich bin eher der "buy and hold-Typ"
Ah ok, wenn das (vollumfänglich?) zum Handeln eingesetzt werden kann, sieht es schon anders aus. Bei SQ mit 60 Franken Depotkosten kann man das nämlich nicht. Das wären ja dann 7 Käufe, wenn ich aufgepasst habe. Dann hättest Du ja Deine 6 kuriosen Kleinstkäufe finanziert, oder?

MiD
Beiträge: 18
Registriert: 20. November 2020, 08:55

Re: Aller Anfang ist schwer - meiner aber aussichtslos :-(

Beitrag von MiD » 12. Dezember 2020, 13:13

@blue fox
vielen Dank für dein Feedback!
Ja, ich bin dankbar für die Hilfe aus dem Forum...
Ich sehe, dass PostFinance nur bedingt gut für mich ist:

Unter folgendem Link ist erklärt warum: https://www.moneyland.ch/de/postfinance ... en-trading
ich fasse das wichtigste zusammen:
Wer jährliche Transaktionen mit Courtagen von mindestens 90 Franken pro Jahr realisiert, zahlt also weiterhin keine Depotgebühr beziehungsweise kann das Guthaben vollständig in Abzug bringen. Wer gar keine Wertschriften kauft oder verkauft, muss neu trotzdem 90 Franken pro Jahr bezahlen.
Auch gibt es neu einen gestaffelten Mengenrabatt von 10% (ab 10 Transaktionen pro Jahr) beziehungsweise 20% (ab 20 Transaktionen pro Jahr). Vieltrader fahren damit in Zukunft etwas günstiger.
«Aus Konsumentensicht kann das problematisch sein. Häufig ist eine passive Wertschriftenstrategie sinnvoller.»

Die GV's könnten das berufliche Netzwerk erweitern.

Vorgangsweise bei PF wäre äquivalent: 1 Trade 750 CHF (Courtage = 15 CHF).
blue fox hat geschrieben:
10. Dezember 2020, 10:56
@MiD

Ich denke du hast hier schon viele gute Tipps erhalten.
Der richtige Brocker ist wichtig (Spesen sind bei kleinen Anlagesummen sehr wichtig, An- und Verkauf)

Wichtig sind auch deine Bedürfnisse, also in was du investieren möchtest.
Möchtest du deine Aktien im Namenregister eingetragen haben und an die GV's? -> (ich glaube das ist bei Swissquote etwas komplizierter).
Ich gehe übrigens so vor wie von Xeno beschrieben. 1 Trade bei Swissquote a CHF 500.- (oder 2'000.- / nächste Spesenstufe).

Antworten