Neon Banking per App

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fritz
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Neon Banking per App

Beitrag von fritz » 7. Mai 2019, 12:55

Seit ein paar Wochen gibt es auch eine Schweizer Bank, die auf den Trend von Revolut, N26, etc. aufgesprungen ist:

https://www.neon-free.ch

Neon gehört zur Hypothekarbank Lenzburg, als Kunde bekommt man dort eine Kontonummer, es gilt auch die Einlagensicherung, man hat aber mit der Bank selber keinen Kontakt, es geht alles über eine Smartphone-App.

Das Einrichten geht schnell und einfach per Video-Chat; bei mir war es etwas komplizierter, weil mein Billighandy bei Bild und Ton gleichzeitig in beide Richtungen am Limit war, es hat dann aber doch geklappt.

Hier sind die Preise: https://www.neon-free.ch/de/preise/, Mastercard gibt es gratis.

Für Schweizer Verhältnisse ist das alles sehr günstig, auch im Ausland. Im Ausland ist aber Revolut noch günstiger, aber als Ergänzung passt das.

Ic nehme an, in Zukunft wird es ähnliche Dienste auch von anderen Banken geben, dann hat aber Neon bereits einen Vorsprung. Die grossen Banken haben da wohl einen Trend verschlafen. Nur bei Swissquote gibt es auch eine interessante Mehrwährungskreditkarte, die hat aber eine Grundgebühr und ist nicht App-basiert. Alle anderen Banken arbeiten immer noch traditionell.

Einen Empfehlungscode zur Kontoeröffnung mit 10 Franken Guthaben geschenkt gibt es bei fritz als PN. ;)

Hier könnt ihr natürlich auch über eure Erfahrungen mit Neon berichten.

Gruss
neonfritze
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Re: Neon Banking per App

Beitrag von Meerkat » 7. Mai 2019, 13:18

Tönt fast "too good to be true".
Wie ich das verstehe: Null Kosten wenn ich nur Inlandzahlungen machen und nur 2x im Monat einen Bancomat-Bezug mache. Right?
Also fragte ich mich, wie verdienen die Geld. Bekanntlich ist ja "no such thing as a free lunch".
Die Antwort fand ich hier
Wenn neon so wenig kostet, wie verdient ihr Geld?

Bei der Kartenbenutzung im In- und Ausland.

Im Inland profitieren wir davon, dass jeder Händler, bei dem du mit deiner Karte zahlst eine (kleine) Gebühr an die Zahlungsdienstleister abführt, von der dann auch z.B. die Banken einen Teil abbekommen.
Ich bin seit 50 Jahren bei der gleichen (Gross-) bank. Ich bin offensichtlich ein Gewohnheitstier. Seit Geburt bei der gleichen Krankenkasse, immer noch mit der ersten Frau verheiratet ...

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Re: Neon Banking per App

Beitrag von Meerkat » 8. Mai 2019, 11:23

Und so habe ich Neon und Revolt gegoogelt.
Auf dieser Website (ich weiss nicht wie seriös die ist), folgenden Zitate zum Thema Rvoli oder Nepn
Also was ist nun wirklich besser? Revolut ist eine Kreditkarte und Neon eine Debitkarte. Was die Bankenleistungen und die App betrifft, dann hat Revolut ganz klar die Nase vorne. Bei den Gebühren – wenn man die Karten in der Schweiz einsetzt, dann liegen sie da gleich auf. Was ich aber nicht sagen kann ist, wie gross die Umrechnungskurse zb CHF zu € ist bei Neon oder Revolut.

Für mich ist Revolut die bessere Wahl. Ich möchte einen Partner haben auf den ich mich verlassen kann – bei Revolut bekommt man das was versprochen ist. Wo man bei Neon einfach die Katze im Sack kauft, das gefällt mir persönlich überhaupt nicht.
Gemäss diesem Blogger ist die 24/7 Hotline bei Neon ein Hoax
Lustig war dann noch – als ich die Frau wegen der aufgedruckten 24h Helpline kritisierte – ist sie selbst aus allen Wolken gefallen. Sie gab sofort zu, dass das Tel nur Mo-Fr besetzt ist und es keine 24h Helpline gibt… ziemlich dämlich wenn man dann sowas aufdruckt.
Und noch ein Punkt, den ich früher schon kritisiert habe: Das Abschalten der Computer der Banken übers Wochende.
Die Frau sagte mir dann, ich soll nie an einem Freitag überweisen. Auch wenn das Geld innert 3h von meiner alten Bank zu NEON überwiesen ist, die Limite wird abends nicht angepasst. Ich muss also lernen, dass ich nur Mo-Do überweisen darf, weil man es sonst nicht verwenden kann.

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Re: Neon Banking per App

Beitrag von fritz » 8. Mai 2019, 11:47

So ganz richtig sind seine Behauptungen nicht. Revolut ist eine Prepaidkarte und nicht wie er schreibt, eine Kreditkarte. Wenn die Karte (das Konto) kein Guthaben hat, dann kann man sie auch nicht benutzen. Also 1:1 zu Neon, der Unterschied zwischen Prepaid und Debit ist klein.

Zu den Wechselkursen:
Revolut zeigt die aktuellen Wechselkurse immer an, da weiss man also woran man ist. Am Wochenende sind die Kurse etwas schlechter. Wer also im Ausland am Sonntag einkaufen will, kann schon am Freitag innerhalb von Revolut von CHF in die gewünschte Währung wechseln und kauft dann direkt in Fremdwährung ein. Man kann sich soviele Fremdwährungskonten in der App anlegen, wie einem lustig ist, sogar ein paar Kryptowährungen.
Bezüge am ATM sind bis zu CHF 200 pro Monat gratis, danach gibt es einen kleinen Aufschlag (habe ich im Moment nicht im Speicher).

Bei Neon wird deklariert, dass sie beim Wechselkurs maximal 1.5% draufschlagen, dazu kommen noch 1.8% Transaktionsgebühr oder am ATM CHF 2.- pro Bezug. Also deutlich schlechter als Revolut, aber besser als die traditionellen Schweizer Banken.

Also es ist gar nicht so, dass man bei Neon die Katze im Sack kauft, wie der junge Mann behauptet. Auch die Verlässlichkeit bei Revolut ist nicht 100%, es gab immer mal wieder Störungen, dann funktioniert es nicht oder nur beschränkt.
Bei Neon ist die Verlässlichkeit noch unbekannt, aber immerhin ist es eine Schweizer Bank, zur Klärung von Problemen finde ich das besser. Bei Revolut hatte ich noch nie mehr als CHF 1500 drauf, darauf kann man im schlimmsten Falle auch verzichten.
Ich würde die nicht als Hausbank wollen, bei Neon, weiss ich noch nicht.

Im Moment ist der Vorteil klar bei Revolut, besonders wegen den Fremdwährungskonten. Aber auch weil man sich mehrere physische und virtuelle Karten anlegen kann. Wenn ich also in einem Webshop einkaufen will, der mir etwas suspekt ist, generiere ich eine virtuelle Karte, bezahle damit und lösche sie wieder.
Allerdings sind nur die ersten Karten gratis, das ändert aber ständig, es gibt immer wieder Sonderangebote mit Gratis-Karten (ich glaube virtuelle sind immer gratis).

Bei Neon gibt es nur eine physische Karte und die ist gratis.

Gruss
revoltionärerneonfritze
Zuletzt geändert von fritz am 8. Mai 2019, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neon Banking per App

Beitrag von fritz » 8. Mai 2019, 12:01

NACHTRAG:

An anderen Stellen schreibt er auch wieder, dass Revolut eine Prepaid-Karte sei, sowieso finde ich das ganze Geschreibe vom Chefblogger etwas wirr und auch mit einigen Schreibfehlern.

Etwas, was aber klar ist: Es sind beide Produkte noch neu und es wird ständig Änderungen geben.

gruss
fritz
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Re: Neon Banking per App

Beitrag von fritz » 28. Mai 2019, 11:26

Meerkat hat geschrieben:
7. Mai 2019, 13:18
Also fragte ich mich, wie verdienen die Geld. Bekanntlich ist ja "no such thing as a free lunch".
Wahrscheinlich hoffen die, dass es in Zukunft mal wieder Zinsen geben wird, und soweit ich sehe, werden die nicht an die Kunden weitergegeben.

Dafür gibt es für Kunden jetzt auch die Möglichkeit in ETFs zu investieren.

https://www.neon-free.ch/de/blog/neon-a ... -e-invest/

Dabei gibt es sogar noch 250 Stutz geschenkt.

Gruss
fritz
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Re: Neon Banking per App

Beitrag von CrashGuru » 30. Mai 2019, 20:41

Debitkarten kann man nicht benutzen um Autos zu mieten..........und Flugtickets ?

Ansonsten: Ich meine, bei meiner Kreditkarte (VISA) sind die Umrechnungskurse ebenfalls nicht schlechter, auch die Spesen nicht. Und mit 200 Stutz gratis abheben, sorry aber damit kommt ja keiner mehr weit. Also kosten die Abhebungen jeweils, weil die ja keine eigenen Bankomaten haben und das kann teuer werden. Besonders im Ausland.

Und eben, auch Neon ist so eine "virtuelle, unanfassbare Bank". Bei Problemen in der Warteschlange, keine Antworten auf Mails (wenn die überhaupt eine Mail-Adresse anbieten) usw.

Ja, die CH-Banken, besonders die Grossbanken sind teuer. Aber z.B. CLER bietet einen sehr guten Service und ist noch persönlich. Zudem hat es Bankfilialen.... Die Spesen für Kontoführung können sehr tief gehalten werden (je nach System).
Soweit die traditionelle Bank. CLER setzt ja parallel auf "Digital" (https://www.cler.ch/de/services/e-banking/) Wie diese "E-Bank-Angebote" im Einzelnen funktioneren weiss ich nicht, müsste man zuerst einmal genauer klären. Ich meine aber, dass dies eine gute Möglichkeit sein könnte.

Zudem herrscht in dieser Bank ein gutes Arbeitsklima. Wenigstens solange die Chefin bleibt. Und der Service ist (auch deshalb) bisher herrvorragend. Ich kann es beurteilen. Ich schlage mich mit 5 Finanzinstituten herum und davon ist CLER in dieser Beziehung die Nr.1. Börsenhandel ist allerdings mühsam. Cler setzt leider voll auf Verwaltungsmandate. Der selbständige Trader hat da keine Basis.

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Re: Neon Banking per App

Beitrag von fritz » 30. Mai 2019, 21:44

Flugtickets habe ich schon öfters mit Revolut bezahlt, das ist auch eine Prepaidkarte. Das müsste auch mit Neon gehen. Ich sehe keinen Grund, warum nicht. Die Verlangen ja keine Garantien wie die Autovermietungen.

Die Umrechnungskurse bei VISA sind wahrscheinlich ähnlich, aber ohne garantierten Maximalspread. Die Gebühr beim Abheben am ATM im Ausland ist bei Neon bei CHF 2.-, bei Kreditkarten oft etwa CHF 10.- Billiger sind dann wieder die Kreditkarten, die eine Kartengebühr haben.

Neon ist zwar eine virtuelle Bank, es steht aber eine Schweizer Bank dahinter, die ich beim einzigen Versuch ohne Warteschlange sofort erreicht habe.

Neon ist im Moment sicher kein Ersatz für die Hausbank, aber eine Ergänzung. In der Schweiz benutze ich Neon, um kostenfrei an jedem ATM Geld zu beziehen (zwei Mal pro Monat kostenlos), wenn ich gerade keinen ATM der Hausbank in der Nähe finde, und das kommt öfters vor.

Im Euro-Ausland benutze ich eine Karte einer Euro-Bank und im Ausser-Euro-Ausland bezahle ich mit Revolut fast zum Interbankkurs und ohne Gebühren, Abheben am ATM je nach Land mit Revolut oder der Euro-Bank und als Reserve die Neon.

Und während bei den normalen Konten die Gebühren ständig steigen und oft intransparent sind, gibt es bei Neon keine Gebühren, bei der Kontoeröffnung aber noch CHF 10.- geschenkt.

Gruss
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Re: Neon Banking per App

Beitrag von CrashGuru » 6. Juni 2019, 09:34

ZITAT: "Und während bei den normalen Konten die Gebühren ständig steigen und oft intransparent sind,"

Habe vor drei Tagen hier von der Deutschen Bank ein lapidares Schreiben erhalten.
Darin wird erklärt, dass ab dem 10. Juli

Zitat DB Spanien :
"hiermit teilen wir ihnen mit, dass der dritte Absatz des Anhangs Ihres Kontovertrags über die Gebührenbefreiung von Überweisungen in Euro, innerhalb Europas ab dem 10. 07. 2019 wie folgt geändert wird: Gebühr für ausgehende Überweisung in Euro über das SEPA-System (Einheitlicher-Euro-Zahlungsverkehrsraum): (i) unabhängig von der Höhe bei der Auftragserteilung Banca Electronica oder App Mi Banco db bzw. (ii) bei Auftragserteilung in einer unserer Geschäftsstellen ab einer Höhe von 25.000 Euro. Für die übrigen Überweisungsaufträge in Euro innerhalb Europas gelten die Gebühren des Tarifverzeichnisses, das auf der Anzeigetafel auf dem Internetportal der Bank www.deutsche-bank.es / pbc und in den Geschäftsstellen der Bank veröffentlicht wird.
Diese Änderung gelten als von Ihnen angenommen, wenn Sie nicht vor dem genannten Datum widersprechen. Sollten Sie nicht einverstanden sein, können Sie den Kontoführungsvertrag vor dem genannten Datum kostenlos auflösen."

Ein riesen BlaBla, ohne brauchbare Information. Dass auf der Webseite nirgends eine Tabelle oder ähnliches zu finden ist, versteht sich von selbst...... Deutsche Bank eben. Aber wahrscheinlich bin ich einfach zu blöd. Werde also in der Filiale vorbei gehen und eine Tabelle verlangen müssen.
Früher war es üblich, die Konditionen in einem Brief mitzuliefern. Aber eben, kundenfreundlich war einmal.

Ah ja und nicht vergessen
Gleichzeitig ein weiteres Schreiben, dass die Kontoführungsgebühren erhöht werden auf 30 Euro/Quartal. Mit dem gleiche Schlusssatz.

Tja, überall das gleiche Bild. Die armen Banken, wie sollen sie bloss die Bonis generieren.

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Re: Neon Banking per App

Beitrag von fritz » 6. Juni 2019, 13:23

CrashGuru hat geschrieben:
6. Juni 2019, 09:34
Werde also in der Filiale vorbei gehen und eine Tabelle verlangen müssen.
Betreten der Filiale kostet 2.50 Oiros, Auskunft am Schalter 3 Oiros pro Minute und das Ausdrucken einer Tabelle 1 Oiro.

Sorry, kleiner Scherz, respektive ein Blick in die Zukunft...

Und genau darum haben ja die neuen Handybanken ziemlichen Erfolg. Im Moment aber erst als Ergänzung.

Gruss
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